Max Jakob Seyfried / Mäuse


Georg Seyfried

geb.: 1962 in Ried im Innkreis

aufgewachsen in Linz / OÖ

 

1984 - 1987 Instrumentallehrer

 

1987 – 1995 Freischaffender Künstler  

 

-Galerie Artmark, Zeichnungen,Fotografien

- Landesmuseum Linz / Videoarbeiten

-Liberdaverlag Videoarbeiten

-Ausstellung Huss – Steinachersche

 Lagerhalle Linz

-3x Spektakel, 3x Debakel, Malerei, Fotografie,Aktionen,

  an drei verschiedenen Orten

 -Ankäufe durch Stadt Linz und Land

  Oberösterreich

1995 - 2000

Freier Mitarbeiter im Oberösterreichischen

Kulturquartier/OK-Centrum

Produktionsleitungen für die Projekte:

 

-„Künstlich Natürlich, Natürlich Künstlich“

 -„Hausgeburt“, "Little Danny", L'effet Larsen",

-"Cyberarts",

-"Island",

-"Utopos"

-Austellungsproduktion für die kanadische

 Künstlerin Vera Frenkel

 In Tokyo u.v.m.

 

2000 - 2008 Abteilungsleiter der Produktion

im OK-Centrum für Gegenwartskunst Linz/O.Ö.


Verantwortlicher, ausführender Produzent/Projektleiter sämtlicher Produktionen, wie Emily Jacir, Victor Alympiev, Nedko Solakov Cyber Arts und viele weitere, siehe Offenes Kulturhaus/Home

Seit 2008 freischaffender Künstler

Teilnahme an verschiedenen Lehmbauprojekten in Colmar und Überlingen, Gestaltung von Ausstellungen , Plattencovers, Möbeldesign, Plakatdesign und vieles mehr.



Foto Edith Stauber,  Sept. 2011/Alkoven

Georg Seyfried ist ein präziser Beobachter seiner Umgebung. Er ist ein künstlerischer Quereinsteiger, der sich sein Handwerk zwar präzise erarbeitet hat, aber gleichzeitig in seiner Unmittelbarkeit ein faszinierender Bilder-Finder geblieben ist. Die Faszination des Menschsein lenkt seinen Blick, immer bezogen auf sein Gegenüber, eingebettet in den Umraum, der wie seine Protagonisten in äußerst reduzierter Form auftritt. Nicht die Vielfalt erklärt den Raum, sondern die anfangs unzusammenhängenden Details ergeben ein Ganzes.(Induktion/Deduktion). Er erforscht den reduzierten Raum, (Schwarzraum,Schnittpunkte 1 / 2) als Träger des Menschlichen, auf der Suche nach dem Kollektiven, dem "Wir". Dafür schafft er mit seinem mobilen Atelier, niederschwellige Situationen, um zu einem unmittelbaren Dialog und Bild zu kommen. Die Ergebnisse werden zu Texten, die Bilder fangen an zu sprechen, so wie die Texte von Georg Seyfried in dessen Werken "Cola Rum", "Hotel George" anfangen sich in Bilder zu verwandeln.
Das Individuelle tritt zurück und bekommt erst durch das zusammentreffen mit einem Gegenüber wieder an Bedeutung, so wie dies sich auch eindrücklich in seiner neuesten Arbeit Schnittpunkte 1 / 2 manifestiert. Zum Unterschied seiner früheren Arbeiten, "Lehm", "invisible", seinen Mal- und Grafikarbeiten, oder seiner Videotrilogie, "Alle haben MenschenBeine", versucht Georg Seyfried  das Individuelle nicht aus einer Person, einem Gedanken hervorzuholen, sondern das Individuelle generiert sich aus dem Gemeinsamen in all seinen gegensätzlichen Eigenschaften.
Gerade in den Raum- und Doppelportraitstudien (Schnittpunkte 1 / 2 ) zeigt sich ein ordnender und strukturierend methodischer Zugang, wobei sich dieser bei Georg Seyfried  nicht nur in akademischer Strenge erschöpft, sondern mit einer großen Lust am Menschlichen sich erfrischend verbindet.